Lütje schmeißt hin – Stefan Fischer kommt

Mit drei Niederlagen, drei Unentschieden und bemerkenswerten acht Siegen steht der Preetzer TSV derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz. „Das ist aber immer noch nicht genug“, resümiert Trainer Stephan Berger, der im Laufe der Hinrunde „Licht und Schatten“ seiner Spieler gesehen hat. Gegen den FC Kilia Kiel und den Gettorfer SC sei mehr drin gewesen. Das Spiel gegen den Rendsburger TSV gefiel Berger schon ganz gut: „Wir haben definitiv noch mehr Potential.“
Um das Mannschaftspotential voll ausschöpfen zu können, setzt Berger im Training fortan andere Schwerpunkte. Stefan Fischer, der vorher beim FC Kilia Kiel tätig war, wird ihn hierbei als Trainer unterstützen und löst somit Martin Lütje ab, der aus persönlichen Gründen das Traineramt niederlegte.
„Wir haben viele individuell gute Einzelspieler“, sieht Berger die Stärke seiner Mannschaft in beispielsweise Jan Göben, der als Mittelfeldspieler oft traf oder in den Stürmern, die immer für ein Tor gut waren. „Allerdings spielen wir nicht konstant genug. Mit Ausnahme gegen Kilia, die uns die Grenzen aufgezeigt haben, spielten wir gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner so schlecht, dass wir womöglich noch verloren haben. Daher habe ich für die Rückrunde die Hoffnung, dass wir etwas mehr Konstanz bekommen, weiterhin unsere Spielfreude haben und hoffentlich viele Spiele gewinnen“, wünscht sich Berger einen Tabellenplatz zwischen „1 und 3“.
Berger führte unterdessen schon viele Gespräche mit seinen „Jungs“: „Fast alle haben bereits für die nächste Saison zugesagt, weiterhin für den Preetzer TSV zu spielen. Drei bis vier Leute wissen noch nicht, ob sie bleiben. Das liegt aber an beruflichen und persönlichen Gründen. Die Arbeit mit den Jungs bringt mir jede Menge Spaß und ich freue mich auf die Rückrunde.“

Veröffentlicht: Nord Sport, 25. Januar 2010

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