Preetzer TSV will dieses Jahr aufsteigen
Zugänge: Lars Husfeld (2. Mannschaft), Björn Sörensen (Heider SV), Peter Kienle (TSV Lütjenburg), Oliver Dreier, Tobias Nehren (beide FC Kilia Kiel), Fabian Lusche (Hamburg), David Leger, Jirka Wentorp (eigene A-Jugend), Thorven Ziehmer (SG Kühren).
Abgänge: Marco Behrens (Eidertal Molfsee), Dannie Osterhoff (Wiker SV), Nico Brügge (Raisdorfer TSV), Finn-Ole Risch (SG Kühren), Lasse Jensen, Niclas Theilig (beide berufsbedingt).
Tor: Melf Molinas, Lars Husfeld.
Abwehr: Timo Bewarder, Nils Dunst, Björn Sörensen, Thilo Pinnau, Nico Baldowsky.
Mittelfeld: Jan Schönemann, Yannick Schnoor, Didi Roo, Tim Asphal, Benjamin Kolbe, Jan Göben, Oliver Dreier, David Leger, Manuel Meier, Peter Kienle.
Angriff: Tobias Nehren, Thorven Ziehmer, Jirka Heine, Fabian Lusche, Nico Söhrmann.
Der Preetzer TSV möchte in dieser Saison ganz oben angreifen. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und möglichst aufsteigen“, setzt Trainer Stephan Berger die Messlatte hoch an. Die Saisonvorbereitung und die Testspiele (2:3 gegen Henstedt-Ulzburg; 1:3 gegen Schleswig 06) liefen zufriedenstellend, „es ziehen alle mit, die Neuzugänge haben wir gut integriert und wir freuen uns auf die Saison.“
Jedes Spiel zu gewinnen dürfte sich schwierig gestalten, gerade was das altbekannte Verletzungspech der Schusterstädter betrifft. Doch in dem Bereich hat Berger in dieser Saison vorgesorgt. Sieben Neuzugänge bei fünf Abgängen sollen den Kader verstärken. Namenhafte VL-Spieler wie Peter Kienle (TSV Lütjenburg), Oliver Dreier, Tobias Nehren (Kilia Kiel) oder auch Thorven Ziehmer (SG Kühren) steigern die Qualität des Teams. „Der Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft wird auch zunehmen. Jetzt können wir auch besser Ausfälle von Leistungsträgern kompensieren.“ Gerade Nehren als Strafraumstürmer und Dreier als Mann für den Spielaufbau passen für Berger gut ins Konzept.
Die Stärken liegen bei der Preetzern in der Ausgeglichenheit. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive stecke viel Qualität. „Wir sind gut aufgestellt.“ Als kleine Schwäche bemängelt Berger die teilweise fehlende Konzentration. „Wir haben eine junge Mannschaft. Da kann das mal sein, aber das stellen wir noch ab.“
Veröffentlicht: Nord Sport, 26. Juli 2010