Klöfkorn: „Der Durchmarsch hat ein Ende“
Zugänge: Martin Balsam (Holstein Kiel II), Franjo Grabovac (FC Sylt), Fabian Gahr, Hashar Ali (beide TSV Klausdorf), Jakob Lehmann (Tensfeld).
Abgänge: Stefan Eckert, Martin Bärwolf, Dirk Hahn, Uwe Hansen, Matthias Biss (alle 2. Mannschaft), Matthias Barkley (Ziel unbekannt), Frank Bremer (Alte Herren), Björn Sacht (TV Grebin).
Tor: Martin Balsam, Christian Claussen.
Abwehr: Dennis Schembach, Thomas Biss, Leo Dushani, Michael Reich, Kolja Solotarev, Alexander Mischker, Guido Gehrke.
Mittelfeld: Franjo Grabovac, Fabian Gahr, Hashar Ali, Jakob Lehmann, Umut Akcan, Demir Fikret, Memo Kaya, Peter Michalski, Hendrik Rönnau.
Angriff: Philipp Schulz, Mirdi Sahla, Philipp Schnoor.
„Der Durchmarsch hat ein Ende“, prophezeit Neu-Trainer Timo Klöfkorn vom SG Ascheberg/Kalübbe. Nachdem der Aufsteiger aus der A-Klasse in die Kreisliga aufstieg, schafften die Mannen von Frank Bremer in der vergangenen Saison den Schritt in die Verbandsliga. Doch zu einem Schnupperjahr soll die Serie nicht werden. „Wir werden nicht schon wieder aufsteigen. Dafür ist die Liga viel zu stark. Im Gegenteil: Wir spielen gegen den Abstieg“, gibt Klöfkorn das Ziel vor.
Letztes Jahr spielte Klöfkorn noch selber bei SH-Liga-Aufsteiger FC Sylt. Über Guido Gehrke entstand der Kontakt zur SG. „Der Trainerjob ist eine reizvolle Aufgabe, die ich gerne erfülle. Noch ist vieles neu für mich“, spricht der Trainer sein neues Umfeld und die Verbandsliga Nord-Ost an. Er habe sich aber schon über die Liga erkundigt, freut sich auf die starke Konkurrenz und möchte im Plöner Nachbardorf etwas aufbauen. „Langfristig wollen wir uns in der Liga etablieren. Wir haben keine Absichten aufzusteigen, aber wir möchten unsere jungen Talente mit Hilfe der Älteren entwickeln. Das ist eine schöne Aufgabe.“
Mit Peter Michalski, den Zugängen Martin Balsam (Holstein Kiel II, Torwart), Fabian Gahr (TSV Klausdorf) und Franjo Grbavac (FC Sylt) hat die SG erfahrene Spieler. „Guido unterstützt mich genauso wie Frank Bremer. Beide versuchen, neben ihren weiteren Tätigkeiten, mir zu helfen“, freut sich Klöfkorn über die Mithilfe und das neue Experiment. „Wir sind der Aufsteiger, wir müssen uns anständig präsentieren und wollen – wenn möglich – einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.
Ascheberg/Kalübbe ist neben Lütjenburg, Plön, Preetz, Klausdorf und Schönkirchen der sechste Verbandsligist aus dem Kreis Plön. Bleibt abzuwarten, ob es einer dieser den Sprung die SH-Liga schafft. Vielleicht gelingt dem Aufsteiger ja erneut ein Durchmarsch…
Foto: Guido Gehrke unterstützt das Trainerteam.
Veröffentlicht: Nord Sport, 26. Juli 2010